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26.03.2019

Markus Grübel: „Europa hat für jeden einzelnen zahlreiche Vorzüge“

Markus Grübel diskutierte im Rahmen des EU-Projektes mit Schülerinnen und Schülern des Robert Bosch Gymnasium Wendlingen (Foto: cli).

„Es geht darum die Europäische Union raus aus den Hinterzimmern und in die Mitte der politischen Diskussion zu holen und bei jungen Menschen das Interesse an einem gemeinsamen Europa zu wecken. Gerade vor der anstehenden Europawahl am 26. Mai “, betont Markus Grübel, der dieses Jahr im Rahmen des bundesweiten EU-Projekttags am Wendlinger Robert Bosch Gymnasium zu Gast war. Der EU-Projekttag an Schulen wurde im Jahr 2007 anlässlich der letzten deutschen EU-Ratspräsidentschaft von der Bundesregierung initiiert. Schulen in allen Bundesländern sind dabei eingeladen und aufgerufen, ihre Türen zu öffnen und Politiker einzuladen, um mit ihnen die europäischen Themen zu diskutieren, die jungen Menschen aktuell unter den Nägeln brennen.

Freier Verkehr von Waren, offene Grenzen, die gemeinsame Währung, Arbeitnehmerfreizügigkeit oder auch der Wegfall der Roaminggebühren – auf zahlreiche Argumente für ein gemeinsames Europa ist der Abgeordnete im Austausch mit den Schülern eingegangen. „Es gibt viele Beispiele anhand derer wir feststellen können, dass uns Europa auch ganz persönlich im Alltag betrifft und wir von zahlreichen Vorzügen profitieren“, erläuterte Grübel im vollbesetzten Klassenzimmer vor weit über hundert Schülern der zehnten Klassen sowie der Jahrgangsstufe 1. Der Esslinger Bundestagsabgeordnete bekennt sich klar zur EU: “Wir haben jetzt bereits 70 Jahre lang Frieden und das ist nicht selbstverständlich. Unsere Großväter haben sich teilweise noch bekriegt. Zusammen stehen wir für Demokratie, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit ein“. Vor allem werde die Kooperation im Bereich der äußeren und inneren Sicherheit immer wichtiger, so Grübel. Kriminelle und Terroristen machten nicht an den Landesgrenzen halt und im Zeitalter der Cyberkriminalität, gehe es nicht mehr ohne europäische Zusammenarbeit.

Themen wie die europäische Urheberrechtsreform, die Leistungen aller Medien- und Kreativschaffenden in Europa schützen und eine faire Bezahlung professionell erstellter Inhalte im Internet ermöglicht, interessierte die Schüler ebenso wie Grübels Einschätzung nach der Wahrscheinlichkeit eines zweiten Brexit-Referendums in Großbritannien. Bei der Frage danach, was er von der Bewegung „Fridays for Future“ halte, betonte Grübel, dass er es grundsätzlich gut finde, wenn Menschen für Umwelt- und Klimaschutz protestieren und auch die kommenden Generationen im Blick haben. Allerdings, so der Abgeordnete weiter, müssten diesen Aktionen auch Taten folgen. In konkreten Vorschlägen, wie man beispielsweise Kohlekraft langfristig ersetzen könne. Und schließlich sei da auch jeder einzelne in der Pflicht, sein persönliches Verhalten zu überdenken. „Wenn ich für das Klima auf die Straße gehe muss ich mir auch überlegen, ob eine Urlaubsreise mit dem Flugzeug sein muss oder ob es nicht auch ein Wanderurlaub auf der Schwäbischen Alb sein kann“, gab Grübel abschließend zu bedenken.

 

 

 
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