Ihr Abgeordneter des Wahlkreises Esslingen

16.03.2017

Grübel: Verkehrslärm reduzieren!

Das Thema Lärmschutz bringt Bürgermeister, Stadträte, Bahnverantwortliche, Ministeriumsvertreter und CDU-Abgeordnete zusammen (Quelle: MDK).

Die Stadt Plochingen erfreut sich einer hervorragenden Verkehrsinfrastrukturanbindung: B10, B 313, Bahnknotenpunkt, Neckarhafen und die Nähe zur A8 und zum Flughafen. Leider ist Plochingen auch ein gutes Beispiel dafür, dass Verkehrsgunst Fluch und Segen zugleich sein kann. Denn Verkehr erzeugt Lärm und zu viel davon macht krank. Dieser Aussage dürften gerade die vom Bahnlärm geplagten Bewohner der Hanglagen im Neckar- und Fils-Tal zustimmen. Bereits seit längerem haben sich daher die CDU-Gemeinderatsfraktionen, der vom Schienenlärm besonders betroffenen Gemeinden, den Kampf für besseren Lärmschutz auf die Fahnen geschrieben. Auf deren Initiative hin trafen sich nun Verantwortliche der Deutschen Bahn, Angehörige des Bundesverkehrsministeriums,  Bürgermeister, Gemeinderäte und die beiden örtlichen CDU-Abgeordneten Markus Grübel und Karl Zimmermann zu einem Gedankenaustausch im Plochinger S-Bahnbetriebswerk. Verkehrsstaatssekretär Norbert Barthle konnte die gute Nachricht aus Berlin überbringen, dass aktuell ein Gesetzesentwurf zum Verbot lauter Güterwagen das parlamentarische Verfahren durchläuft. Lauten Güterwägen soll ab Ende 2020 verboten werden, das deutsche Schienennetz zu befahren. Mit dem Fahrverbot soll ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, Altfahrzeuge umzurüsten. Von Seiten der DB wurde berichtet, dass bereits mehr als die Hälfte der Güterwagen-Flotte auf leise Verbundstoff-Bremssohlen umgerüstet wurde. Bis 2020 sollen alle 64.000 DB-Güterwagen umgerüstet sein. In einem Punkt waren sich alle Anwesenden einig: Wer mehr Verkehr auf die Schiene bringen will, benötigt die Akzeptanz der Bürger vor Ort. „Nur durch Lärmreduzierung schaffen wir Akzeptanz für Schienengüterverkehr“, betonte der Esslinger Abgeordnete Markus Grübel abschließend.

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