Ihr Abgeordneter des Wahlkreises Esslingen

06.07.2011

Markus Grübel MdB: GORCH FOCK bleibt!

Die Mitglieder des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag haben in ihrer letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause den abschließenden Bericht über die Ereignisse des vergangenen Jahres auf der GORCH FOCK beraten. Zufrieden äußert Markus Grübel MdB im Anschluss an die Sitzung: "In den Beratungen zeichnete sich weitgehend Zustimmung für den Erhalt des traditionsreichen Segelschulschiffes als Ausbildungsplattform für unsere Marineoffiziere ab. Ich bin daher froh, dass die GORCH FOCK auch zukünftig Teil der deutschen Marine sein wird."

In Kritik geriet das Segelschulschiff im November vergangenen Jahres nachdem Frau Obermaat Sarah Lena Seele während der Ausbildung aus der Takelage der GORCH FOCK fiel. Sie erlag ihren schweren Verletzungen. Als in diesem Zusammenhang einige Offiziersanwärter schwere Vorwürfe gegen die Stammbesatzung der GORCH FOCK erhoben, nahm die Staatsanwaltschaft Kiel sowie eine Untersuchungskommission der Marine Ermittlungen auf, um die Umstände an Bord zu klären. Die Marine leitete ein Havarieverfahren ein, dessen Ergebnisbericht nun vorliegt. Dem Bericht zufolge waren weder die Fehler einzelner Personen noch die Ausbildung insgesamt für den tragischen Unfall der jungen Kadettin ausschlaggebend. Erleichtert über dieses Ergebnis zeigt sich Markus Grübel MdB. Der Esslinger Bundestagsabgeordnete räumt dennoch ein: Ich finde es gut, dass das Ausbildungskonzept auf der GORCH FOCK zukünftig optimiert wird, um noch höhere Sicherheitsstandards für junge Soldatinnen und Soldaten gewährleisten zu können.“

Seit über 50 Jahren ist die Ausbildungsfahrt auf der GORCH FOCK das Herzstück der seemännischen Basisausbildung der Offiziersanwärter der Marine. "Die Ausbildung auf der GORCH FOCK eignet sich optimal um Soldatinnen und Soldaten die Grundlagen der Seemannschaft zu vermitteln und schafft damit eine profunde Basis. Eine Ausbildung auf den immer stärker technologisierten, modernen Schiffen kann diesen Erfahrungswert nicht ersetzen“, betont Grübel.

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