Ihr Abgeordneter des Wahlkreises Esslingen

07.02.2012

Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012- Neue Altersbilder erforderlich

„Am 6. Februar fand in Berlin die Auftaktveranstaltung für das Europäische Jahr 2012 statt. Familienministerin Dr. Kristina Schröder und viele Experten diskutierten die Ziele des Europäischen Jahres sowie die Umsetzung in Deutschland und die Rahmenbedingungen zur Gestaltung des Jahres“, so der Seniorenpolitiker Markus Grübel. „Ziel des Europäischen Jahres ist es, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu erleichtern, deren Grundlage eine Gesellschaft für alle Altersgruppen bildet. Schwerpunkt-themen der Umsetzung in Deutschland sind die Arbeitswelt und Arbeits-bedingungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie gesellschaftliches Engagement und die Teilhabe älterer Menschen. Der Abbau von altersbezogenen Klischees und die Verankerung eines neuen Leitbildes des aktiven Alters.  Eigenständiges Leben älterer Menschen durch Anpassungen in den Bereichen Wohnen, Wohnumfeld und Infrastruktur sowie Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bzw. Pflege und Familie“, führt Markus Grübel weiter aus.

„Tatsache ist, dass ältere Menschen heute oftmals fitter und gesünder sind. Gerade die „jungen Alten“ im Ruhestand denken gerade nicht daran sich zur Ruhe zu setzen. Sie wollen ihr reiches Erfahrungswissen und ihre Kompetenzen für die Gesellschaft einsetzen. Es war daher wichtig und richtig, dass wir den neuen Bundesfreiwilligendienst in Deutschland auch für Seniorinnen und Senioren geöffnet haben", so Markus Grübel weiter.

„In Kürze debattieren wir abschließend im Parlament den 6. Altenbericht zum Thema „Altersbilder“, der Teil des Europäischen Jahres ist. Wir knüpfen damit an das Thema „Zeitverwendung“ an, denn objektiv haben die Menschen mehr Zeit, subjektiv empfinden sie ihre Zeit als immer eingeschränkter. Wir müssen daher klassische Altersgrenzen auflösen und über neue Formen der Beteiligung älterer Menschen sprechen. Dem bisherigen Altersbild des alten, kranken und leistungsschwachen Menschen entspricht die heutige Realität nicht mehr. Insofern müssen wir Alters-klischees an die Realität anpassen“, so Markus Grübel weiter. Begleitet wird das Europäische Jahr für aktives Altern von einer Vielzahl von Konferenzen, Veranstaltungen und Initiativen. Ergänzt wird dies durch Informations-, Werbe- und Aufklärungskampagnen. Nähere Einzelheiten finden sich auf der Website www.ej2012.de.

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